Factoring – Eine sinnvolle Finanzierungsmaßnahme

Eine sehr wichtige und aktuelle Angelegenheit findet derzeit im Bereich Factoring statt. Doch was kann man unter diesem Wort überhaupt verstehen? Für die einen mag es sich wie ein bekanntes englisches Wort anhören. Die anderen leiten es zum Beispiel von dem Wort factory ab und gehen davon aus, dass es etwas mit einer Fabrik oder etwas ähnlichem zu tun hat.

Wieder andere bringen es mit einem oder mehreren Unternehmen in Verbindung. Einige haben es schon mal irgendwo gehört, können es aber nicht genau zuordnen. Factoring ist eine Dienstleistung, die von einem sogenannten Factor angeboten wird. So wird die Person genannt, die in diesem Rahmen, die Forderungen eines Factoringkunden, zum Beispiel einer mittelständischen Firma, einkauft. Einen sehr großen Teil dieser gekauften Rechnungen bezahlt dieser sofort nach Kauf an die Firma, mit den schon abgezogenen Gebühren. Nachdem der Debitor, der ursprüngliche Rechnungsempfänger, seine Schuld beglichen hat, erhält der Factoringkunde erst seinen Sicherungseinbehalt von bis zu 20 Prozent. Noch dazu muss man berücksichtigen, dass die Rechnung komplett gegen das nicht bezahlen versichert ist. Man kann sozusagen sein Kapital früher und sicher einplanen. Nach den herkömmlichen Krediten und Finanzierungsmaßnahmen, gehört Factoring mittlerweile auch fest an diesen Platz. Doch warum ist es so bedeutsam für eine Vielzahl an Unternehmen?

Nach der Bankenkrise wird es den mittelständischen Unternehmen nicht gerade leicht gemacht das Eigenkapital zu vermehren. Da wundert man sich eigentlich, dass Unternehmen diese einfache und leichte Art der Finanzierung erst zu fünf Prozent nützen. Da es ein ganz entscheidender Punkt ist, dass der sozusagen aufgenommenen Kredit nicht wieder bei einer Bank nachträglich beglichen werden muss.

Allgemein , ,

Comments are closed.